Bedeutung und
Geschichte
Schloss Babelsberg wurde 1833 nach Plänen Schinkels
errichtet und später durch Persius, Strack und Gottgetreu erweitert. Das
Schloss diente Prinz Wilhelm, dem späteren Kaiser Wilhelm I und seiner Gemahlin
Augusta mehr als ein halbes Jahrhundert (1835 -1890) als bevorzugte
Sommerresidenz. Die Architektur und die durch Wilhelm und Augusta zeitlebens
geprägte Ausstattung des Schlosses sind in der Berlin-Potsdamer
Schlösserlandschaft einzigartig.
Den großflächigen Park gestalteten
Peter Joseph Lenné und Fürst von Pückler-Muskau als englischen
Landschaftsgarten.
Seit 1990 sind Park und Schloss Babelsberg zusammen mit den
„Schlössern und Parks von Potsdam und Berlin" in die UNESCO-Weltkulturerbeliste
aufgenommen.

Umfang der Bauaufgabe
- Hüllensanierung (Fassaden,
Dächer, Außenfenster und -türen, Dachkonstruktion)
- Dekontaminierung von
Teilbereichen des Daches
- energetische
Optimierung dieser Bauteile bei gleichzeitiger Abwägung
denkmalpflegerischer Belange und konservatorischer bzw. klimatischer
Anforderungen aus der Nutzung als Museum
- Sanierung der
Terrassen (Porzellanterrasse, Goldene Terrasse, Torso der Blauen Terrasse,
Voltaireterrasse)
- Sanierung der zu den
Terrassen gehörenden Brunnen- und Treppenanlagen
- Sanierung des Michaelsdenkmals
- Komplexerschließung
Park Babelsberg
- Sanierung der Brunnen
im Pleasure Ground (Gotische Fontaine, Reiher Fontaine, Adlerbrunnen
Auswahl aus dem Leistungsspektrum
- HU-Bau zur kompletten Hüllensanierung
- Material-, Schadens- u. Maßnahmenkartierungen für die
Fassade
- Bestandsaufnahme und Schadenskartierung für ca. 250
Fenster
- Restaurierungskonzepte