Goethe-Institut Bukarest, Neubau

Neubau
Leistungsphasen: 2-9
Bauzeit: 2012-2013
Bausumme: 7.560.000 €
Projektgröße: BGF 3.483 qm

Bedeutung und Geschichte

Das 1893 auf einem ehemals großzügigen Gartengrundstück errichtete herrschaftliche Wohngebäude wurde von 1911 bis zum Ende des 2. Weltkriegs als deutsche Reichsgesandtschaft genutzt. Nach dem Krieg wurde die Villa enteignet und durch ein Theatergebäude auf voller Grundstücksfläche erweitert. Nach der Wende wurde der Gebäudekomplex, der sich heute in belebter und dicht bebauter Innenstadtlage befindet, u. a. als Spielbank genutzt. Trotz umfangreicher denkmalunverträglicher neuzeitlicher Umbauten und der resultierenden Schäden sind die historischen großzügigen Raumfolgen und sehr aufwändig gestaltete Stuckflächen im gesamten Gebäude erhalten.

 

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Bauaufgabe

Die repräsentative ehemalige deutsche Reichsgesandtschaft wird generalsaniert und zum Goethe-Institut umgebaut. Das denkmalgeschützte Gebäude wird durch einen Neubau anstelle des nachkriegszeitlichen Theateranbaus auf dem Grundstück erweitert.

Mit der Generalsanierung ist eine Erdbebensicherung nach EC8 verbunden. In dem künftigen Goethe-Institut werden neben den Unterrichts-, Büro- und Bibliotheksräumen ein Veranstaltungssaal, eine Cafeteria und Freianlagen hergestellt.

Alle Maßnahmen erfolgen denkmalgerecht und im Einklang mit den rumänischen sowie deutschen Bauregeln.

 

Auswahl aus dem Leistungsspektrum:

  • Generalplanerleistung (Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagen, Thermische Bauphysik / Energieeinsparverordnung, SiGeKO, Bestandsaufnahme, Rückbaukonzept/ Schadstoffkataster, Schallschutz)
  • Erdbebenertüchtigung nach EC 8
  • Denkmalschutz
  • RBBau
  • Bau nach rumänischen und deutschen Regeln und Recht
  • Neubau
  • Schulbau

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