Domlinden

Umbau und Sanierung, Brandenburgischer Denkmalpflegepreis 2003
Leistungsphasen: 1-9
Bauzeit: 2002
Bausumme: 750.000 €
Projektgröße: BGF 1.050 qm

Das Einzeldenkmal Domlinden 28 ist ein repräsentatives Bürgerhaus aus der Zeit um 1800 und in seiner Art bedeutendster Vertreter für diesen Bautypus in der Stadt Brandenburg.

Das zuvor in desolatem Zustand befindliche und vom Echten Hausschwamm befallene Gebäude wurde umfassend saniert und zur eigenen Büronutzung umgebaut. Dies ermöglichte, die Grundrisse in ihrer barocken Form wieder herzustellen. Der große Dachraum mit einer Nutzfläche von ca. 210 qm konnte über die Rekonstruktion der ursprünglichen Fledermausgauben auf denkmalverträgliche Weise natürlich belichtet werden.

Die Beheizung der Büroräume übernimmt eine Wandbegleitheizung. In der selbst entwickelten Verkleidung wird gleichzeitig die gesamte Installation für IT und Elektro geführt. Die Eingriffe für die Installationen (Durchbrüche und Schlitze) ließen sich damit auf ein absolutes Minimum reduzieren.
Restauratorische Untersuchungen brachten die wenigen noch verbliebenen Reste an originalen Wandfassungen zu Tage. Für die Gestaltung der Wandflächen wurde ein Farbkonzept entwickelt, das sich an den bauzeitlichen Farben orientierte und in traditioneller Technologie in Kalk ausgeführt wurde.

 

Auswahl aus dem Leistungsspektrum:

  • Gesamtplanung und -sanierung
  • Umnutzung vom Wohn- zum Bürogebäude
  • Planung und Bauleitung von Sonderfachgebieten
  • Schwammsanierung
  • Tragwerksplanung
  • Holzgutachten
  • Restauratorische Gutachten
  • Brandschutz
  • SiGeKo

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